Frühe Formtest’s

Nach einer eher kurzen off Season, machte ich bereits wieder früh an den Formaufbau für die kommende Triathlon Saison. Um meine Form ein erstes mal zu testen, startete ich am Zürcher Silvesterlauf. Dieser Volkslauf fand am 3. Advent statt.
Es galt eine Distanz von 10 Kilometer (4 x 2.5 Kilometer) zu laufen. Das Starterfeld wurde in unterschiedliche Leistungsgruppen unterteilt, ich startete in der ersten Gruppe (bis 45 Minuten). Trotz dieser Unterteilung, kam es gegen Ende des Rennens zu vielen Überrundungen. Dank den milden Temperaturen und des guten Wetters, waren die äusseren Bedingungen sehr gut. Das Feld war sehr stark und das Tempo von zu beginn an sehr hoch. Den ersten Kilometer habe ich, trotz meinem Versuch etwas ruhiger anzugehen, in 3:09 Minuten zurückgelegt. Nach 2 1/2 Runden, war es so weit, dass ich die ersten Läufer überrundete. Zu beginn ging dies noch zu gut, doch in der 4. Runde, wurde der Platz immer enger. Besonders in den Kurven, musste man aufpassen, dass man nicht eingeklemmt wurde, so blieb meist nur der Weg über die Aussenkurven. Nach 33:19 Minuten erreichte ich als 7. meiner Kategorie, und als 17. Overall (von 5013 Finishern) das Ziel.

Am Neujahrsmarathon, startete ich dann zu meinem 2. Laufwettkampf. Dieser Wettkampf, ist aus verschiedenen sichten etwas spezielles, zum einen findet dieser Wettkampf am 01. Januar um Mitternacht statt, und zum anderen, bin ich an diesem Wettkampf schon seit seiner ersten Austragung im 2005, als Zuschauer, Helfer oder Starter mit dabei. Dies auch, weil der Start und die Strecke nicht weit von unserer Wohnung entfernt war. Eine weitere Besonderheit dieses Rennen ist es, dass es das erste offiziell Vermessene Rennen, im neuen Jahr, auf der Welt ist, und man so eine Jahresweltbestzeit aufstellen kann. Dieses Jahr startete ich über die 1/4-Marathon Distanz. Wie auch bereits am Silvesterlauf, war das Wetter nicht schlecht, es regnete nur ein wenig, die Strecke war aber nicht gefroren. Um Mitternacht erfolgte dann der Start, für alle Kategorien und Distanzen. Durch die sehr starke Konkurrenz, war das Tempo von beginn an sehr hoch, trotz dem, das sie Strecke über Naturwege führte und nicht Beleuchtet war. Schnell musste ich den führenden Mann ziehen lassen. Doch auch hinter mir ging die Lücke auf, sodass ich meinen 2. Platz, während den ersten 5 Kilometer, verteidigen konnte. Nach 5 Kilometer schloss der führende des Halbmarathons zu mir auf. Ich versuchte so lange wie möglich, an seinen Füssen, dran zu bleiben.  Nach 36:58 Minuten erreichte ich, als 2. über die 1/4-Marathon Distanz, das Ziel. In meiner Kategorie, siegte ich.

Letzten Sonntag, stand der Reppischtallauf auf dem Programm. Dieser hügelige Lauf geht über 8 Kilometer. Auch an diesem Wettkampf starte ich seit Jahren, und konnte mitverfolgen, wie sich das Leistungsniveau von Jahr zu Jahr steigerte. In diesem Jahr, war das Rennen, trotz des starken Regens, sehr gut besucht. Die Leistungsdichte war hoch, sodass man schon vor dem Start davon ausgehen konnte, dass es ein schnelles Rennen werden würde. So kam es dann auch, bereits kurz nach dem Start wurde ein hohes Tempo angeschlagen. Ich konnte meine Geschwindigkeit relativ gut durchziehen, sodass ich nach 27:43 Minuten (30 Sekunden schneller als in 2015), als 8. meiner Kategorie und 9. Overall das Ziel erreichte.

Leave a Reply

Your email address will not be published.